Facebook ist jetzt Meta – Was bedeutet das?

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Facebook wird zu Meta

Facebook heißt jetzt Meta – Mark Zuckerberg hat seine 2004 gegründete Facebook LLC. in die Meta Platforms Inc. umbenannt. Doch was steckt hinter dem Namenswechsel, wo liegen die Beweggründe und wird zeitgleich ein entsprechender Imagewechsel angestrebt? Das und vieles mehr verraten wir Ihnen in diesem Artikel. Als Marketing Agentur blicken wir gespannt auf die zukünftigen Entwicklungen von Facebook.

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Die Geschichte von Meta

Der Harvard-Student Mark Zuckerberg veröffentlichte 2003 seine erste Webseite, ein Bewertungssystem über Frauen seiner Uni. Dieses stieß jedoch auf wenig Begeisterung und Zuckerberg widmete sich seinem neuen Projekt: thefacebook.com. Mit der sozialen Plattform wollte er Menschen weltweit vernetzen. Mit Hilfe von Kommilitonen veröffentlichte er im April 2004 dann Facebook – zunächst als Webseite für Harvard-Studenten. In den kommenden Monaten öffnete er das soziale Netzwerk für alle Interessierten und strich auf Anraten des Napster-Mitgründers Sean Parker das „The“ aus dem Namen thefacebook.com. So sollte der Name noch klarer wirken.

 

Facebook stieß von Beginn an auf große Resonanz und Begeisterung der Nutzer. So zählte das soziale Netzwerk bereits Ende 2005 über 6 Millionen User. Im folgenden Jahr integrierte Facebook viele weitere Anwendungsmöglichkeiten: Messenger-Funktionen, Fan-Pages und Drittanbieter-Apps. 2009 folgte der berühmte Like-Button, der es Nutzern ermöglichte, Inhalte von Freunden und Bekannten zu mit einem „Like“ zu versehen. Etwa 2,7 Milliarden Likes werden heute täglich (!) vergeben.

2012 ging Facebook an die Börse, das soziale Netzwerk wurde aufgrund neuer Funktionen mobiler und intelligenter. 2012 übernahm Facebook dann Instagram, 2014 folgte Whatsapp. Darüber hinaus gehören heute noch viele weitere Subunternehmen zum Konzern, unter anderem Oculus VR (ein Hersteller für Virtual Reality Software), Beat Games (ein Entwicklerstudio für VR-Spiele) und CTRL-labs (eine Forschungseinrichtung für Brain-Computer-Faces).

Im Oktober 2021 benannte Mark Zuckerberg den Konzern dann letztendlich um – von Facebook zu Meta.

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Von Facebook zu Meta - was steckt dahinter?

Die Gerüchteküche brodelte bereits Wochen vor der Umbenennung des Multimilliarden-Konzerns. Nun hat Mark Zuckerberg den neuen Namen verkündet: Facebook wird zu Meta. Diese Neuigkeit teilte der Facebook-Gründer jetzt mit. Der neue Name betrifft jedoch nur den Dachkonzern, die einzelnen Social Media Dienste wie Facebook, Instagram und Whatsapp behalten ihre bisherigen Bezeichnungen. Alle Portale werden sich natürlich weiterhin zu Social Media Marketing Zwecken eignen.
Und wie so oft, wenn sich ein Konzern umbenennt, steckt dahinter ein bestimmtes Ziel. Zuckerberg möchte sein Unternehmen neu ausrichten: „Wir stehen am Anfang des nächsten Kapitels für das Internet, und es ist auch das nächste Kapitel für unser Unternehmen“. Meta solle die Menschen dabei unterstützen, sich miteinander zu verbinden, Gemeinschaften zu bilden und Geschäfte voranzutreiben.

Ein weiterer Grund für das Rebranding könnte in den bisherigen Image-Schwierigkeiten liegen. Facebook war aufgrund von spektakulären Firmenübernahmen, Daten-Diskussionen und Falschmeldungen immer wieder starker Kritik ausgesetzt.

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Woher stammt der Name?

Facebook heißt jetzt Meta, wie Zuckerberg auf der aktuellen Entwicklerkonferenz bekannt gab. „Meta“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie „weiter“, „darüber“ oder „jenseits“. Facebook soll zukünftig entsprechend technologische Möglichkeiten nutzen, die darüber liegen, was heute mit digitalen Netzwerken möglich sei.

«Ich hoffe, dass wir mit der Zeit als Metaverse-Unternehmen wahrgenommen werden, und ich möchte unsere Arbeit und Identität auf das ausrichten, worauf wir hinarbeiten», so Zuckerberg. Im Vorfeld führte er in einer ausführlichen Präsentation vor, wie das zukünftige Meta Universum aussehen soll: Eine virtuelle Welt, in der sich Menschen zusammenschließen können für Spiele, digitales Arbeiten oder virtuellen Sport.

Der Nutzer soll zukünftig also selbst Teil einer „Dreidimensionalen Erfahrung“ werden. In einer Art virtuellem Universum – dem „Metaverse“- kann er gemeinsam mit anderen Nutzern Dinge ausüben, die in der realen Welt- aufgrund von Entfernung oder Realität – nicht möglich wären. So kann man dann zum Beispiel auf einem weit entfernt gelegenen Konzert anwesend sein oder mit Freunden zusammen sein, obwohl sich diese auf einem anderen Kontinent befinden.

So sagte Zuckerberg: „Ich bin stolz auf das, was wir bisher aufgebaut haben, und gespannt auf das nächste Kapitel. Wir werden die Grenzen des heute Möglichen überwinden, die Einschränkungen der Bildschirme hinter uns lassen, uns über geografische und physikalische Barrieren hinwegsetzen – und auf eine Zukunft zusteuern, in der alle Menschen zusammenkommen, neue Möglichkeiten schaffen und neue Dinge erleben können. Diese Zukunft geht weit über ein einzelnes Unternehmen hinaus. Sie wird von uns allen gestaltet werden.“

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Welche Folgen hat das Rebranding für die Nutzer?

User von Facebook, Instagram oder WhatsApp werden zunächst kaum etwas von dem Rebranding registrieren. Denn die Bezeichnungen für die einzelnen Sozialen Medien bleiben gleich. Und auch an den Funktionen wird sich erstmal nichts ändern. In den kommenden Jahren wird Zuckerberg jedoch vermutlich mit einigen Innovationen hinsichtlich Virtual Reality Erweiterungen aufwarten, die von neuen Funktionen über komplett neue Kanäle reichen dürften.

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Was bedeutet der Wechsel hinsichtlich des Images?

Experten sind sich einig: Mark Zuckerberg will jetzt die Weichen seines Unternehmens neu stellen und es zukünftig neu ausrichten. Der Konzern plant, sich von der negativen Facebook Reputation zu lösen und aus der Abhängigkeit der sozialen Medien zu befreien. Die Neufirmierung spiegelt auch die Prioritäten auf der Konzernebene wieder – diese dürften in Zukunft sehr stark auf Meta beruhen. Zuckerberg sagte zwar der Presse immer wieder, dass es noch einige Jahre dauern dürfte, bis sich das Metaverse in der Realität durchsetzt. Jedoch ist der Kurs, den das Unternehmen einschlägt, sehr stark ersichtlich. Die Ankündigung, dass das Unternehmen bis 2027 in der EU 10.000 neue Stellen in der Reality-Labs Sparte schaffen möchte, zeigt deutlich, welche Bedeutung zukünftig auf dem Metaverse liegen wird.

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